Christbäume mal anders

Auch in diesem Jahr haben Gunther und ich wieder zahlreiche Christbäume aufbereitet und in unsere Stillgewässer eingebracht.

Gerade in strukturarmen Weihern und Seen schaffen sie wertvolle Laich- und Rückzugsstrukturen für Barsch, Hecht, Zander sowie verschiedene Weißfischarten.

Über die Zeit haben wir die Erfahrung gemacht, die Bäume kopfüber im Gewässer zu platzieren. Dabei nutzen wir den natürlichen Auftrieb im Wasser: Die Äste richten sich entgegen ihrer ursprünglichen Wuchsrichtung auf und werden nicht zusammengedrückt.

Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Die Fische nehmen die Strukturen deutlich besser an, da sie optimalen Unterschlupf bieten und bei starker Sonneneinstrahlung wie ein natürlicher Sonnenschutz wirken. So wird verhindert, dass angehefteter Laich nicht „verbrennt“. Außerdem ist der Laich für Enten und Gänse schwerer zugänglich – schließlich steht Fischlaich bei vielen Wasservögeln ganz oben auf dem Speiseplan.

Ein herzliches Dankeschön geht an unser Vereinsmitglied Daniel Dybek sowie den OBI Baumarkt in Mühldorf für die Bereitstellung der übrig gebliebenen Weihnachtsbäume. Fotos von der Aktion findet Ihr in der Fotogalerie

Petri Heil 🎣

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